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Nachweisverfahren Plusenergiegebäude

Entwicklung des ersten rechtssicheren Nachweisverfahrens für Plusenergiegebäude durch komplette Überarbeitung der ÖNormen

Inhalte und Zielsetzungen
Ziel war es, die österreichische Normung hinsichtlich Gebäudetechnik und Bauphysik weiterzuentwickeln um damit Rechenverfahren für die Bemessung von Plus-Energiehäusern zur Verfügung stellen.

Methodische Vorgehensweise
Zuerst wurden die Rechenverfahren für die Plus-Energiehäuser erstellt. Bestehende Verfahren wurden adaptiert und neue wurden entwickelt. Die Entwicklung der Rechenalgorithmen wurde mittels hygrothermischer dynamischer Simulation an virtuellen Gebäuden realisiert. Dabei wurden die neuesten Erkenntnisse aus den Gebieten der Gebäudetechnik und Bauphysik genutzt und die virtuellen Gebäudemodelle vervollständigt.

Ergebnisse
Im neuen österreichischen Energieausweis OIB 2011 wurde Primärenergie PEB, CO2 und die Gesamtenergieeffizienz mittels dem Faktor fGEE abgebildet. Die Rechenverfahren für Heizlast, Kühllast und Sommerliche Überwärmung liegen konsistent und normierbar vor. Die ÖNORM B 8110-3:2012 03 15 Vermeidung sommerlicher Überwärmung ist erschienen.
Die Rechenverfahren für dynamische Solarthermie, dynamische Biomassekesselberechnung und gekoppelte Berechnung Wärmepumpe/Erdreich liegen vor. Diese Arbeiten an den Rechenverfahren sind dokumentiert, um Plus-Energiegebäude richtig im Energieausweis abbilden zu können. Auf diesen Grundlagen kann die nächste Ausgabe der Normen zu Berechnung der Kenngrößen am Energieausweis für Wohn- und Nicht-Wohnbau erstellt werden.

Förderung
"Haus der Zukunft" im Rahmen von open4innovation, ein Service des BMVIT in Kooperation mit der FFG

wissenschaftliche und strategische Partner
AEE - Institut für nachhaltige Technologien
Schöberl & Pöll GmbH
TU Wien, Institut für Hochbau und Technologie
TU Wien, Institut für Energietechnik und Thermodynamik
MA39, Prüf-, Überwachungs- u. Zertifizierungsstelle der Stadt Wien
Umweltbundesamt GmbH

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