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Forschungsprojekt Hausverstand

In situ Untersuchungen zum Wärmestrom in homogenen und mehrschichtigen Ziegelwandkonstruktionen

Vorteile monolithischer Ziegelwände
Bei modernen energieeffizienten Gebäuden werden im Sinne der EU-Gebäuderichtlinie vermehrt hochgedämmte Bauteile eingesetzt. So ist in den letzten Jahren die Dämmstärke immer weiter gestiegen, ohne gleichzeitig die Folgen einer solchen Entwicklung zu betrachten. Die Probleme reichen von der Entsorgung der Dämmstoffe, dem Feuchtetransport in Wänden bis hin zur Veralgung der Oberflächen.
„Monolithische Bauweisen“ wie Ziegel haben viele dieser Probleme nicht, sind aber noch nicht ausreichend untersucht. Um Bauten mit Außenwänden aus Ziegel einem umfangreichen Vergleich zu unterziehen, sollen fünf geometrisch identische Simulationsräume in Freistadt, OÖ errichtet werden.

Forschungsinhalt:
Mit dem Ziel den Energieverbrauch in Gebäuden mit reinen Ziegelwänden und solchen mit gedämmten Ziegelwänden (gleicher U-Wert) unter realen Bedingungen zu vergleichen.
Dabei soll auch der Einfluss von solaren Gewinnen und Verlusten durch das Mauerwerk näher betrachtet werden.

Zielsetzung:
Einschichtige und mehrschichtige Ziegelwandkonstruktionen mit gleichen U-Werten messtechnisch und durch Simulation zu vergleichen, sowie die Abweichungen beim Energieverbrauch zu ermitteln und zu begründen.
Um festzustellen, inwieweit die höhere solare Einstrahlung auf die monolithische Ziegelwand für einen geringeren Energiefluss durch die Wände verantwortlich ist.

Projektpartner
  • FH-OÖ Campus Wels
  • Holzhaider Bau
  • Landesinnung Bau OÖ
  • MPT Engineering GmbH
  • Kompetenzzentrum Bauforschung
  • Zieglerverband
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